Das letzte rote Jahr

Opportunismus oder Rebellion, Anpassung oder Auflehnung – gemeinsam, und doch jeder für sich erleben drei Freundinnen und ihre Familien das Jahr vor dem Untergang des sozialistischen Regimes in der Tschechoslowakei.

„Es handelt sich, ganz schlicht gesagt, um einen großen, beeindruckenden Roman. Liest man, am Ende angekommen, dann noch einmal, nun mit geschärftem Blick, das kurze Vorwort, sieht man vielleicht auch, zumindest als Westler, die Umbruchzeit vor rund dreißig Jahren mit etwas anderen Augen.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Susanne Gregor ist eine Erzählerin von großem Format, die nicht nur durch historische Kenntnisse und genaues Lokalkolorit besticht, sondern eine psychologisch bis in die letzten Nuancen stimmige Figurenkonstellation zu entwerfen vermag. Vor allem aber verfügt sie über eine Sprache, die noch den banalsten Alltagsszenen einen spezifischen Glanz verleiht.“ Ö1, Ex Libris

„Ein Roman, der die noch immer zu spürenden Grenzen zwischen Ost- und Westbiographien zu überbrücken weiß“ Hessischer Rundfunk

„Susanne Gregor schildert in gelassener Prosa, wie der politische Umbruch, der sich 1989 vollzieht, das Leben der Familien von Grund auf verändert.“ Vogue

„Susanne Gregor beschreibt die Unbedarftheit und das Unbehagen so nachvollziehbar und lebensnah, so unaufgeregt und doch aufregend (schließlich pubertiert man nur einmal!), dass einen zwischendurch der Verdacht befällt, es handele sich um ihre eigene Geschichte. Aber auch wenn sie aus demselben Ort stammt wie ihre Protagonistinnen – Susanne ist ein paar Jahre jünger als Miša. Umso großartiger ist, wie es ihr gelingt, das Leben und das Lebensgefühl jenes letzten roten Jahres zu beschreiben, eine Pubertät im banalen Realsozialismus, ein Erwachsenwerden im doppelten Sinne.“  Norddeutscher Rundfunk

U1 Entwürfe Gregor 2019 H.indd